Tarifvertrag tvöd/vka mit zuordnung zur entgeltgruppe 11

Forscher schließen in der Regel einen Arbeitsvertrag mit einer Universität oder Forschungseinrichtung ab. Diese große Gruppe umfasst Doktoranden und Postdocs, aber auch Nachwuchsgruppenleiter. Das Gehalt der Forscher wird in einem Tarifvertrag festgelegt, der zwischen dem Arbeitgeber des öffentlichen Sektors und den Gewerkschaften ausgehandelt wird. Dies basiert entweder auf dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVoeD), der für bund und länderweit gilt, oder dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in den einzelnen Bundesländern (TV-L). Ein Sonderfall ist Hessen, das nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft der Länder ist und mit den Gewerkschaften, dem TV-H, einen eigenen Tarifvertrag abgeschlossen hat. Der von der jeweiligen Einrichtung gezahlte Satz ist in der Stellenausschreibung angegeben. Der Vom Sachverständigenrat des Bundesgesundheitsministeriums ausgelöste Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder hat im Gemeinsamen Bundesausschuss eine Leitlinie vorgelegt, die Versorgungsmodelle ermöglicht, bei denen Pflegekräfte einige der Aufgaben des Arztes ersetzen. Im Oktober 2011 verabschiedete das Gesundheitsministerium eine Leitlinie für die Umsetzung eines Task-Shifting-Modells für einige medizinische Tätigkeiten und Aufgaben von Ärzten bis hin zu qualifizierten Pflegekräften. Nach der neuen Richtlinie sollen qualifizierte Pflegekräfte bisher den Ärzten vorbehaltene Aufgaben übernehmen, wie z. B. spezifische Infusionstherapien, Wundversorgung und Schmerztherapie sowie die Betreuung von Patienten mit Diabetes mellitus Typ I und II, Bluthochdruck, chronischen Wunden oder Demenz (SGB V, Nr.

63 (3c)). Seit 2015 wurde jedoch kein Modellprojekt umgesetzt, was zum Teil auf Interessenkonflikte zwischen den Berufen zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang werden Allgemein- und Kinderkrankenschwestern in der Regel mit der Besoldung der Notenstufen 7 bis 8, geriatrische Krankenschwestern für die Note 5 und Krankenschwesternfürdien für die Noten 3 bis 4 (Tarif für den öffentlichen Dienst, 2012b) betraut. Krankenschwestern, die einen Universitätsabschluss abgeschlossen haben und Führungspositionen innehaben, werden in der Regel höheren Gehaltsstufen zugeordnet. So kann eine Krankenschwester, die eine Gesamtverantwortung für das Pflegepersonal in Krankenhäusern oder in einem bestimmten zugewiesenen Pflegebereich mit mindestens 900 beschäftigten Pflegekräften trägt, in die Gehaltsstufe 12 eingeteilt werden (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, 2012). Doch auch wenn Krankenschwestern und Krankenschwestern in die Gehaltsstufen E9–E15 (Tabelle 4.6) eingeteilt werden sollten, hängt die Einstufung in der Praxis weitgehend vom Aufgabenbereich und nicht von der Qualifikation ab, die eine Krankenschwester erworben hat oder auf die Verhandlungsfähigkeiten der einzelnen Krankenschwestern zurückzuführen ist. Angesichts der Entwicklung neuer beruflicher Rollen in Deutschland muss daher anerkannt werden, dass diese neuen Kompetenzen oft noch nicht vollständig in den Krankenhauszahlungssystemen zum Ausdruck kommen. Darüber hinaus werden die Gehaltsstufen je nach Berufserfahrung von Krankenschwestern und erworbener Weiterbildung in mehrere Lohnstufen eingeteilt. Eine weitere interessante Facette ist, dass es in Deutschland noch deutliche Lohnunterschiede zwischen neu gebildeten Bundesländern und den alten westdeutschen Staaten sowie zwischen Krankenschwestern und Geriatrie (Seibert et al., 2018) gibt. Die Gehälter der Doktoranden basieren auf dem Bundestarifvertrag (Tarif der Länder oder TV-L).

Innerhalb der TV-L gibt es mehrere Bezahlstufen (Entgeltgruppe), aber Doktoranden werden in der Regel auf der Ebene TV-L E13 bezahlt. Innerhalb dieser Ebene gibt es drei Faktoren, die das tatsächliche Gehalt des Studenten bestimmen. Die erste ist die Gehaltsstufe (Stufe), die auf der Anzahl der Jahre Erfahrung basiert, die Sie haben. Die meisten Doktoranden beginnen mit Stufe 1 und durchlaufen die Noten, wenn sie Jahre des Dienstalters erwerben. Der nächste Faktor ist die Arbeitszeit (50%, 67%, 75% oder 100%) und den endgültigen Faktor, in welchem Bundesland sich die Universität befindet. Die Gehaltsrechner für jeden Staat finden Sie hier. Zum Beispiel beträgt die Gehaltsspanne für einen Doktoranden 3.438,27 bis 4.962,10 €, während die Spanne für einen 67%igen Doktoranden 2.303,65 bis 3.324,61 € beträgt.

We cannot display this gallery